Monats-Archiv für Juli 2007

Loch wird gelöscht

Zur Zeit sitze ich in der Firma an verdammt großen Photoshop-Dateien (bummelig 1,2 GB pro Datei). Das geht mit einem aktuellen Rechner halbwegs fix. An manchen Stellen wird einem dann aber doch bewusst, was für ein Datenmonster man da vor sich hat. Denn auf einmal sieht man einen Wartebalken:
Screenshot Loch wird gelöscht

Wartebalken in Photoshop sehe ich sonst selten, nein was sag ich: ich sehe sie nie. Das hängt zum einen natürlich damit zusammen, dass ich leider nur noch wenig in Photoshop mache(n muss), vorrangig aber an der Rechenpuste der heutigen Gigahertzboliden.
Wenn ich mich da an Photoshop 2.5 auf einem (für damalige Verhältnisse brachial schnellen) Mac IIfx mit Rocketcard erinnere, frage ich mich, wie wohlüberlegt wir damals gearbeitet haben, ohne Ebenen und mit 25 40 MHz unterm Hintern.

Gerade das Arbeiten ohne Ebenen, die einem heutzutage ein unglaublich elegantes und nondestruktives Arbeiten ermöglichen, verlangte viel Trickserei. Schwebende Auswahl. Huii. Bei einigen Arbeitsschritten konnte man sich dazu getrost einen Kaffee holen – und ihn manchmal sogar noch in Ruhe vor dem Bildschirm bzw. Fortschrittsbalken trinken.

Der Grund, warum ich den Screenshot aber ursprünglich hier zeige, ist mehr der Inhalt: Loch wird gelöscht. Der Hammer. Ein Loch zu löschen. Ich kann noch nicht mal sagen, bei welchen Arbeitsschritt das auftrat. Es dauerte aber lange genug, dass ich mich wundern und den Screenshot machen konnte. Ist es jetzt nur einer dieser dämlichen Übersetzungen? Liegt da ein tieferer Sinn hinter? Habe ich schwarze Löcher in meinem Rechner?


Fruchtgehalt mind. 74%

74% GeekMingle2

(via Gwen bzw. KrazyKat)


Internet auch zu Hause

Ich bin wieder ein kompletter Mensch: zu Hause gibt es schnelles Internet. Das Angebot von Hansenet bzw. AliceDSL hat das Rennen gemacht. Nicht mal unbedingt wegen des Preises – denn da liegen alle Anbieter am Ende doch wieder auf gleichem Niveau – sondern eher wegen der kurzen Mindestvertragslaufzeit von vier Wochen.
Diese langen Laufzeiten von zwei Jahren, die sich bei jeder kleinen Vertragsänderung auch gerne mal um weitere zwei Jahre verlängern (immer gleich nachfragen!), sind eine echte Plage.
Mit 4Mbit (kleiner gehts ja nimmer) wurde die neue Behausung nun auch schon via Videochat vorgeführt. Großartig. Die Idee, sich mit dem Nachbarn den Internetzugang zu teilen, scheitert leider an den fies isolierenden Wänden. Der Handyempfang im O2-Netz ist je nach Handy nicht existent und WLAN wird auch sicher abgeschirmt. Aber kommt, kommt Rat und da findet sich bestimmt noch eine Lösung.