Zur Zeit sitze ich in der Firma an verdammt großen Photoshop-Dateien (bummelig 1,2 GB pro Datei). Das geht mit einem aktuellen Rechner halbwegs fix. An manchen Stellen wird einem dann aber doch bewusst, was für ein Datenmonster man da vor sich hat. Denn auf einmal sieht man einen Wartebalken:

Wartebalken in Photoshop sehe ich sonst selten, nein was sag ich: ich sehe sie nie. Das hängt zum einen natürlich damit zusammen, dass ich leider nur noch wenig in Photoshop mache(n muss), vorrangig aber an der Rechenpuste der heutigen Gigahertzboliden.
Wenn ich mich da an Photoshop 2.5 auf einem (für damalige Verhältnisse brachial schnellen) Mac IIfx mit Rocketcard erinnere, frage ich mich, wie wohlüberlegt wir damals gearbeitet haben, ohne Ebenen und mit 25 40 MHz unterm Hintern.
Gerade das Arbeiten ohne Ebenen, die einem heutzutage ein unglaublich elegantes und nondestruktives Arbeiten ermöglichen, verlangte viel Trickserei. Schwebende Auswahl. Huii. Bei einigen Arbeitsschritten konnte man sich dazu getrost einen Kaffee holen – und ihn manchmal sogar noch in Ruhe vor dem Bildschirm bzw. Fortschrittsbalken trinken.
Der Grund, warum ich den Screenshot aber ursprünglich hier zeige, ist mehr der Inhalt: Loch wird gelöscht. Der Hammer. Ein Loch zu löschen. Ich kann noch nicht mal sagen, bei welchen Arbeitsschritt das auftrat. Es dauerte aber lange genug, dass ich mich wundern und den Screenshot machen konnte. Ist es jetzt nur einer dieser dämlichen Übersetzungen? Liegt da ein tieferer Sinn hinter? Habe ich schwarze Löcher in meinem Rechner?