Nach einem Artikel bei Mac-Essentials.de plant Dirk Winning einen Macstammtisch in Lübeck. Eine provisorische Webseite gibts es auch schon – mehr weiß ich auch noch nicht, aber:
Da simmer dabei..
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Ich bin wieder ein kompletter Mensch: zu Hause gibt es schnelles Internet. Das Angebot von Hansenet bzw. AliceDSL hat das Rennen gemacht. Nicht mal unbedingt wegen des Preises – denn da liegen alle Anbieter am Ende doch wieder auf gleichem Niveau – sondern eher wegen der kurzen Mindestvertragslaufzeit von vier Wochen.
Diese langen Laufzeiten von zwei Jahren, die sich bei jeder kleinen Vertragsänderung auch gerne mal um weitere zwei Jahre verlängern (immer gleich nachfragen!), sind eine echte Plage.
Mit 4Mbit (kleiner gehts ja nimmer) wurde die neue Behausung nun auch schon via Videochat vorgeführt. Großartig. Die Idee, sich mit dem Nachbarn den Internetzugang zu teilen, scheitert leider an den fies isolierenden Wänden. Der Handyempfang im O2-Netz ist je nach Handy nicht existent und WLAN wird auch sicher abgeschirmt. Aber kommt, kommt Rat und da findet sich bestimmt noch eine Lösung.
In der Übergangszeit, bis in der neuen Behausung ein Telefonanschluss mitsamt Internet bereit liegt, habe ich mir mit Surf@home von o2 beholfen. Dazu erhält man einen Router der sich via UMTS ins Internet stöpselt und dann wahlweise per WLAN oder schödem Kabel zur Verfügung stellt.
Funktionierte nun seit zwei Monaten mehr oder weniger zuverlässig, Probleme gab es eigentlich immer nur bei der Einwahl. Da ließ sich aber noch mit leben, zumal es ja eh nur vorrübergehend sein soll. Mit 35 EUR für 5 GB ist man dabei – für ein paar Monate kann ich das verschmerzen. Die Tarife haben sich mittlerweile derartig seltsam verändert, dass selbst die o2-Menschen da kaum mehr durchsteigen … aber das ist ein anderes Thema.
Seit letzten Freitag ist aber nix mehr mit Internet. Kaputt. Also der der Router. Lässt sich auf einmal nicht mehr einschalten. Tot. Und ich stehe da – weiterhin ohne (Festnetz-)Telefon, Handyempfang im Haus ist gleich null – und dann auch noch kein Internet. Menno!
Während ich also nun auf den Austauschrouter warte, gibt es seit gestern immerhin analoges Festnetz – wobei wahrscheinlich gerade mal das Telefon und die Leitung bis zur nächsten Kopfstation analog ist.
Die Nachbarn haben sich für Hansenet, bzw. AliceDSL entschieden, ich bin mir ja noch unschlüssig, ob es nicht doch TraveDSL wird.
Beim Aufräumen des Firmenpostfaches bin ich über eine E-Mail mit dem Betreff »Bestellung eines Ersatzgeräts für iPod shuffle von Apple« gestolpert. Ersatzgerät? Aber holla – und was für eins:

Eine 500 GB große Festplatte für einen iPod shuffle? Der Rest der E-Mail klärt dann doch auf, um was es sich tatsächlich handelt:
Wir haben die XSERVE RAID (SFP LATE 2004) Komponente(n) zusammen mit Installationsanweisungen versandt, die Sie für die Selbstinstallation bestellt haben.

Eine großartige Montage, nicht von mir, sondern von pmbuko, gefunden von Oliver Hoffmann/mac-essentials.
Zur Zeit habe ich das große Glück, beruflich einem alten (und schon viel zu lange brachliegendem) Hobby nachzugehen: Panorama-Fotografie. Mit dem Chef zusammen werde ich einen virtuellen Rundgang durch unsere Firma bauen.
Virtueller Rundgang? QTVR? Da habe ich doch schon mal was gebastelt! Damals, 1998, als ich noch in Göttingen in einer WG wohnte, habe ich eben diese festgehalten und mit Quicktime Authoring Studio und den kärglich vorhandenen HTML-Kenntnissen (Golive Cyberstudio) zusammengestrickt. Zur zeitlichen Einordnung: eine Digitalkameras hatte nur einer in meinem Bekanntenkreis: mein Chef. Die gewaltige Auflösung von 1024×768 Pixeln (0,7 Megapixel) schafft heute jedes zweite Handy.
Großartig, heute noch einmal durch das Haus zu gehen. Habt teil an der Nostalgie und wagt einen virtuellen Rundgang durch die Laakenbreiten-WG.
Ich habe bemerkt, dass Tinky Winky eine Handtasche trägt, aber mir war nicht bewusst, dass er ein Junge ist [..] Später habe ich erfahren, dass da ein homosexueller Zusammenhang verborgen sein kann.
sagt die polnische Politikerin Ewa Sowinska laut welt.de. Ich sage mal: da ist Hopfen und Malz verloren, wenn ich mir «Die Handetasche muss lebendig sein!» ins Gedächtnis rufe.
Yehaa! Endlich ist es soweit: auch im iTunes-Store gibt es nun die ersten Musikstücke DRM-frei. Das heißt, die Mucke läuft nun endlich auf allen Abspielgeräten, die AAC verstehen (und da zählen z.B. auch die Handys in meinem Haushalt dazu). Betroffen sind zwar bisher nur einige Stücke des Plattenlabels EMI – aber immerhin, es bewegt sich was.
Natürlich habe ich mir gleich das erste Album gekauft. Man sieht, dass immer noch der Name, bzw. der iTunes-Account vermerkt ist. Das finde ich auf der ersten Blick auch vollkommen in Ordnung – wobei ich noch nicht mal gelesen habe, ob mir nun tatsächlich die gleichen Rechte zugesprochen werden wie bei einer stinknormalen CD. Statt “Geschützte AAC-Audiodatei” steht dort nun einfach “Gekaufte AAC-Audiodatei”.

Und auch das Icon der Datei hat sich geändert und logischerweise kein Schloßsymbol links oben. Links das alte, rechts das neue Logo:

Auf einem K750i lassen sicch die Songs problemlos abspielen, auch wenn die 256kBit/s dort natürlich absoluter Overkill sind…
Damit bin sowohl ich als auch mein iPod als auch dieses Blog gemeint. Wer es noch nicht mitbekommen hat, findet zur ersterem die kleine Änderung auf ../wer-ist-burned/.
Die Diagnose des iPods war zuerst etwas ernüchternd:
- die Festplatte ist defekt,
- der Fesplattenconnector ist defekt.
Örks. Podmod hat mir einige Möglichkeiten aufgezählt, neben dem Austausch der beiden defekten Komponenten auch eine Reparatur der Festplatte. Der kaputte Festplattenconnector habe dort einige Sektoren beschädigt. Dies könne man wieder reparieren (und ebenfalls die Cluster wiederherstellen). Für diese 70 EUR teure Variante habe ich mich dann entschieden. Podmod sicherte mir zu, dass die Funktionalität des iPods mit neuem Connector und reparierter Platte wieder voll hergestellt sei.
Seit Anfang März spielt er nun wieder pro Tag mindestens zweieinhalb Stunden und tat noch nicht einen falschen Mucks.
burned.de wurde gestern vom weltbesten Provider aufgefrischt. Wordpress läuft nun in Version 2.2 und liegt im Hauptverzeichnis (die alten Links sollten aber noch alle erreichbar sein). Ein paar Anpassungen sind noch nötig .. und dann schaffe ich es wohl hoffentlich auch wieder, dem Blog etwas Leben einzuhauchen.
Die großartige Website von Glenn Feron ist wieder online (wahrscheinlich schon länger und ich habe es einfach nicht bemerkt). Er untertitelt seinen Laden mit «The Art Of Retouching» und er ist in der Tat ein Meister der Retusche – keine abstrakte Retusche oder Montage, sondern Verschönerung von Menschen. Wobei diese Verschönerung wirklich Geschmackssache ist. Ich mag diese glattgebügelten Covergesichter überhaupt nicht. Aber man sollte jedem, der an an seinem Äusseren was auszusetzen hat und auf Models schielt, erst mal diese Vor- und Nachherbilder zeigen, damit das Realitätsbild mal wieder gerade gerückt wird.
Wie Models auf dem Originalfoto aussehen, kann man hier bewundern:
http://www.glennferon.com/
http://www.fluideffect.com/
Mit dieser Anleitung kann man sich selbst am Retuschieren versuchen.
Ich habe Tränen gelacht. Einfach großartig, diese Idee. Nicht zu verachten sind aber auch die Top 10 der wohl sinnlosesten Apple iPhone-Features von Steffen samt Brüderchen.
Original bei flickr, Tipp von mac-essentials.de.
MySpace halte ich für ganz großen Mumpiz – aber wenn es anderen Spaß macht: sollnse doch. Ingeborg Schnabel ist jedoch ganz groß – wenn man wie ich gerne auch mal auf gut gemachten Trash steht.
Dank an spreeblick.com.
Eigentlich gehöre ich ja nicht zu denen, die sich lustige Filmschnipsel und Bilder kettenbriefmässig per Mail hin- herschicken. Weder zu Zeit, als man sich die Files noch direkt zuschickte noch jetzt, da die Filme bei YouTube und GoogleVideo rumliegen und man nur noch darauf verweist. Virales Video. Ein unglaubliches Phänomen, den sehr interessanten Artikel YouTube & Co. sollte man sich auf jeden Fall man antun. Telepolis hat mitterweile eine fünfteilige Artikelstrecke, (Videohoster im Porträt, Die Videohoster suchen nach Antworten, Mit Internetvideos über Nacht zum (unfreiwilligen) Star, Internetvideoboom in Deutschland). Da gibt es jede Menge Hintergrundinformationen.
Aber jetzt muss ich eine Ausnahme machen. Ich muss. Dieses Video ist unglaublich, weil es einen einfach mitreisst. Man kann nicht anders. Und man lacht mit, nicht über. Aber seht selbst:
Hintergrundinfos (ja, ich kann nicht ohne): William ist der Sohn des Schweden Kjell-Åke Andersson, der dieses Video selbst ins Netz gestellt hat. Bei Youtube hat ein anderer das Video ein zweites Mal eingestellt und heimst die “Lorbeeren” ein – was den meisten wahrscheinlich einfach vollkommen egal ist – aber den Unmut des Vaters über die Zweitverwertung kann ich dann doch verstehen. William hat es mittlerweile selbst in die Show Inside Edition im US-TV geschafft und irgendwo wette wohl auch jemand, man bekäme 50 Dollar, wenn man es schafft, das Video zu schauen und nicht zu lachen.
Wer im Nachrichtendschungel (nicht nur in nerdigen Blogs, jetzt auch in der Tagesschau) zum Thema Wahlcomputer noch nichts davon gehört hat, dem seien diese Quellen ans Herz gelegt:
- Die Hintergrundsammlung des Chaos Computer Clubs Berlin gibt einen sehr guten Überblick und erklärt das Thema und die Petition in verständlichen Worten. Lesen!
- Die Chaosradio-Sendung zum Thema Wahlcomputer geht zwar über drei Stunden, ist aber dennoch unterhaltsam und lehrreich.
- Pavels Bericht zur Wahlbeobachtung in Cottbus ist länglich aber zeigt auf, wie die Realität aussieht.
- Der Wikipedia-Artikel zu Wahlcomputern/Wahlmaschinen
- Fefes Kostennutzenrechnung
- Marcels Artikel wahlcomputer sind böse dröselt die Antworten der Vertriebsfirma der Nedap-Wahlcomputer nach dem Sicherheitsgutachten der niederländlichen Bügerinitative auf.
- Die Anti-Wahlcomputer-Petition, die man auf jeden Fall unterstützen sollte.
Worum geht’s?Auch in Deutschland werden seit 1999 teilweise Wahlcomputer eingesetzt (bis vor ein paar Wochen war mir das völlig unbekannt). Diese Wahlcomputer sollen Stift und Papier in der Wahlkabine ersetzen. Tolle neue Welt? Weit gefehlt: welcher Unsinn und welche Gefahren dahinter stecken, erschließt sich nicht unbedingt jedem auf den ersten Blick. Deshalb: lest bitte lest bitte obige Quellen (zumindest die erste, sie ist kurz gehalten und leicht verständlich) und unterstützt die Petition.Update: Wg. Überlastung musste eine neue Petition eingerichtet werden. Ich habe den Link angepasst.
Uwe von den Macfriends schreibt mir, dass ich hier zu traurig schreibe («sterbende Platten usw.»). Hmm, das Plattendesaster hatte aber doch ein Happy-End, Quinn erfreut mich und von schönem Wetter, dass man am Samstag bei einem Server-Upgrade in der Firma verpasst hat, schreibe ich ja noch nicht mal.
Also, worauf freue ich mich:
- Auf Claudia und Hendrik, die mich heute abend besuchen.
- Auf den Tatort aus Kiel heute abend. Ok, das zählt jetzt nicht ganz, da ich das ohne Uwe verpasst hätte, der letzte Kieler Tatort einfach furchtbar war und ich mit meinem Besuch mit Sicherheit nicht vor der Glotze sitzen werde.
- Auf den XServe, den ich in der Firma so gut wie bewilligt bekommen habe.
- Auf ruhigere Zeiten und ein paar Tage Urlaub, die ich in Lübeck verbringen und genießen werde.
Uwe hätte da gerne noch das neue Metro-Kino aufgezählt. Davon höre ich aber gerade zum ersten mal, auf den ersten Blick sieht das aber sehr nett aus. Im Cinemaxx war ich schon lange nicht mehr: teuer und dazu eine oft schlechte Bild- und/oder Tonqualität. Da ziehe das Neue Studio immer vor, denen verzeihe ich auch mal gernen einen Fehler.
Letztes Jahr war ich ein wenig später dran. Aber da es schon mal geholfen hat und das aktuelle Wetter mich gerade dabei unterstützt, probiere ich es gleich noch mal.
Warum Banken trotz moderner Technik wie Onlinebanking immer noch bis zu drei Tage brauchen um Geld von einem Institut zu anderen zu überweisen, verstehe ich nicht und habe auch langsam aufgegeben, es verstehen zu wollen. Natürlich ist mir klar, dass die Banken damit eine Menge Kohle scheffeln, wenn das Geld zwischendrinn so mir-nichts dir-nichts keinem – und somit der Bank – gehört.
Diese Meldung meiner Bank haut mich dann aber doch aus den Latschen:
Bearbeitungshinweis:
Hinweis: Der von Ihnen gewählte Ausführungstag liegt am Wochenende oder ist ein Feiertag. Die Ausführung kann daher erst am nächsten Arbeitstag erfolgen. (220)
Die Überweisung läuft eh komplett automatisiert, warum kann das dann nicht auch an einem Wochenende passieren. Und wenn das schon nicht geht, warum schlägt mir das System nicht einach schon mal vor, wann die Überweisung frühstmöglich stattfinden kann?
Im Moment wuselt ein VW-Spot durch’s Netz. Er zeigt einen Selbstmordattentäter, der sich in einem Polo vor einem Café in die Luft sprengt. Dem Polo passiert nix, man hört nur ein «Puff» und sieht danach den Slogan «Polo. Small but tough.»
«Ist der echt?» schoss mir als erstes durch den Kopf. Ford mit seinen Evil-Twin-Spots ja ebenfalls schon makabere Spots im Netz veröffentlicht. Eine neue Art der Werbung. «Virales Marketing» nennt man das.
Über das Thema habe ich selbst noch nicht viel gelesen (und bin auch gerade zu müde), deshalb hier ein paar URLs als Merkliste:
snopes.com/..: Hintergrund zum Polo-Spot (hier gibt’s auch den Spot zu sehen
http://ad-rag.com.nyud.net..p: The punchline will kill you
drunkenblog.com/..: Blogeintrag von drunkenbatman
intern.de/..: Ford distanziert sich
loper.org/..: Marketing and Advertising, Ad Let Out of the Bag
the-eviltwin.co.uk: offizielle Seite zum «bösen» Sportka
Apropros dran laben:
Zwar hat das englische Verteidigungsministerium längst dementiert, aber diese Überschrift ist offenbar für viele Zeitungen einfach zu geil:
Britische Armee: Sicherheitsrisiko iPod – PC Professional
Britische Armee hat Angst vor Apple iPod – Der Standard
Britische Armee sieht iPod als Sicherheitsrisiko – guenstiger.de
Britische Armee erklärt iPod zum Sicherheitsrisiko – silicon.deJeder dieser Artikel ist erst wenige Stunden alt – das Dementi stammt von gestern. Jeder dieser Artikel räumt im Text ein, daß nicht der iPod allein betroffen ist und daß diese Vorsichtsmaßnahme nicht generell gilt. Jeder dieser Artikel baut darauf, daß ein »iPod« in der Headline ein klasse Köder ist. Na ja – so gesehen wieder ein Erfolg für den iPod…
Update: nur die cleveren Jungs von der c’t haben
IT&W gelesenes kapiert: »Kein Hausverbot für iPods«.
Die Amerigoner hoben gesocht, dasses subor finden.
sagt der Geschäftsführer von Score-Cola. Die Sachsen wollen die Weltherschaft im Colamarkt, eine Website gibts aber irgendwie noch nicht, scorecola.de und scorecola.com zeigen nur Logo und Adresse YUM new media GmbH.
Alles nur eine Presseente? Ich gebe ja nicht viel auf “Bei Google finde ich aber nur ..”, aber bei mageren zwei Treffern gibt mir das doch zu denken.
Wow, gerade eben wollte ich mir noch ein paar Songs kaufen, weil wir nur noch 20.000 von der magischen Zahl entfernt sind .. und schwupps:
100 million songs have been legally downloaded from the iTunes Music Sotre.
A major milstone for online music.
Gratulation dem Gewinner und Apple für den schönen Durchmarsch.
Freitag abend bei Björn haben wir wieder einmal eine neue Platte in sein ibook gebaut (diesmal eine, die neu ist und also funktionieren sollte).
Thomas hat unterdessen angefangen Tron zu spielen. War das ein Fehler?
Vor ein paar Jahren habe ich schon sehr gerne Tron gespielt, und zwar GLTron, die läuft auf den meisten Rechnern angenehm. Nach zwanzig Minuten hatte ich dann aber meist genug ..
Die Grafik von Armagetron dagegen ist nicht ganz so nett (dafür was für echte Tuner, weils Einstellungsmöglichkeiten ohne Ende gibt – mit lustiger dt. Übersetzung, z.B. “Geschmacksfragen”) aber man kann es im Netz gegeneinander spielen. Und so sassen wir bis um Vogelgezwitscher am Morgen vor Tron ..
In Armagetron bleibt der Langzeitspass vor allem deshalb erhalten, weil man wesentlich mehr mit Taktik fahren kann. Wenn man nämlich ganz eng an einer gezogenen Spur fährt beschleunigt man und kann somit den anderen überholen (und einen Haken vor der Nase schlagen).
Wenn man dazu noch ein paar C-64 Klänge mit SIDPlay hört, gibts eine richtig schöne Stimmung :)
Ich empfehle die HSVCD-HVSC-Sammlung.
Es gibt ein neues Magazin im Macintoshnachrichtendschungel (ha, wenn die deutsche Sprache schon solche Konstruktionen erlaubt, sollte man sie auch nutzen).
metamac sagt von sich selbst, es sei kein Webblog sondern ein Magazin. Ben Schwan ist Technikredakteur und hat einen angenehmen Schreibstil, deswegen ist der RSS-Feed auch gleich in meine (immer länger werdende Liste, ich muss da dringend mal den Staub rauspusten) “subscription-list im NetNewsWire gelandet.
Ich denke das wird nett, die täglichen Zusammenfassungen von ITW, fscklog und den macnews.morgen mag ich ja schon sehr, da passt eine redaktionell aufbereitete Lektüre am Nachmittag perfekt rein, denn das reine Newslesen (und Aussortieren von uninteressanten Produktankündigungen irgendwelcher blinkender USB-Kabel) macht keinen Spass, das sollen gefälligst andere machen :-P
Dr. Gleichstrom hat im Senfkeller des ITW auf sein selbsgeschriebenes Applescript aufmerksam gemacht, das sich meldet, wenn die nächste 100.000er Marke von verkauften Songs im iTunes Music Store bevorsteht.
Nicht schlecht, schliesslich gibt es ja einiges zu gewinnen (aber puh, mit welcher Chance ..).
Das Skript gibt’s unter http://www.schuderer.net/pub/iTMS%20Giveaway%20Helper.dmg,
Source-Gucker schauen hier: http://www.schuderer.net/pub/iTMS%20Giveaway%20Helper.txt
Mit Freunden haben wir gleich ein Doublefeature draus gemacht und uns vor der Spätvorstellung von Shrek2 den ersten Teil bei leckeren Snacks zu Hause auf DVD angeschaut.
Der zweite Teil kann locker mit dem ersten mithalten. Klar die Technik ist jetzt eine Generation weiter, aber auch die Story ist wieder zum-Bauchweh-haben komisch.
Fazit: Reingehen!
Gestern abend habe ich Chaosradio gehört (BTW sehr informatives, wenn auch trockenes Thema: Freie Lizenzen für Software und künstlerische Inhalte, der Mitschnitt sollte sogar schon als MP3 verfügbar sein.)
Zur Musikuntermalung wurde ausschliesslich freie Musik genutzt, eine Playlist war von Winter angekündigt (ich finde sie gerade nicht) aber auf der Mitmachseite zur Sendung stehen die vorgeschlagenen (und zum grossen Teil dann auch gespielten) Bands.
Gerade höre ich Machinae Supremacy aus Schweden und finde es schweingeil: C64-SID-Sound kombiniert mit Gitarren, z.B. The Great Gianna Sisters.
Alter Schwede!
Eigentlich wollte ich ja heute ein wenig an der Optik dieser Seite arbeiten, aber nach dem Sport war ich dann doch so platt und habe mir von der Couch aus noch mal die gestrige Keynote angeschaut (gibts als Stream oder 400MB-dicken Download).
Die Fakten hatte ich zwar bisher schon alle gelesen (dachte ich) aber beim Anschauen ist mir doch mehrfach die Mund offengeblieben:
30″ TFT
Hab ich einen Ständer? Bei zwei Displays nebeneinander und einem so monströsem Wortgeflecht wie “Dual Dual Link” _muss_ einem doch die Hose aufspringen, oder?
Core Image und Video
Boah, als Photoshop-User seit 2.5 bläst einen das vom Stuhl. Will nur hoffen dass Adobe da nicht pennt und diese Engine (nein, mir geht es nicht um die fertigen Filter mit denen selbst Dauergehilfe Phil elektrische Zebras malen kann) zur Bildmanipulation nutzt. Wenn sie dass schaffen und es tatsächlich eine zur Zeit einzigartige Technik ist (Onkel Steves Häme über Redmond mag ja lustig sein, aber die werden auch nicht nur Schlafmützen angestellt haben), bläst es “this whole Mac-thing” (Alicia Keys beim iTMS Europe Start) richtig nach vorne.
Dashboard:
Ja, die Konfabulatorprogrammierer werden heulen (oder sind schon dran), aber so cool wie Apple das implementiert ist das einfach Eyecandy vom Feinsten. Konfabulator ist nett, aber länger als zwei Tage hab ichs nie am Stück genutzt. Die Art wie Apple das von anderen Leuten nimmt (wie Watson) ist natürlich nach wie vor nicht die feine englische ..
Auch iChat ist optisch beim Videochatten zu viert einfach superschön – wer aber mit drei oder vier Leuten schon mal per Konferenz telefoniert hat weiss, in welchem Desaster das enden kann – naja, vielleicht gehts ja, wenn man sieht wer den Mund auf hat (mit 128Kbit Upstream wird man wohl auch nicht mehr sehen).
Spotligtht zum Suchen mag eine tolle Technologie sein, aber ich halte wohl zu sehr Ordnung, als dass ich so etwas sehnlich erwarte. Der Mehrnutzen durch die Suche in mehren Programmen gleichzeitig könnte natürlich wirklich clever sein. We will see.
Wer wissen will, was ich zur Technik unten drunter denke, kann gerne bei Tim Pritlove weiterlesen (das ist unheimlich, dass du meine Gedanken aufschreibt, Tim :-O). Dass iChat selbst jetzt schon teilweise mit Jabba plaudert wusste ich gar nicht, gefällt mir aber sehr).
Bei Apple gibts den neuen Kram auch in kleinen Quicktimefilmen (Sneak Preview).
Letzte Gedanken: Welche Drogen hat Daniel Haver von Native Instruments genommen? Aber so aufgedreht wie die alle auf der Keynote rumzappeln gibts die wohl für alle im Backstagebereich ..
Die WWDC ist vorbei hat begonnen und die Keynote ist vorbei, bei fscklog gibts einen detaillierten Mitschrieb .
Puh, nachdem ich mich nun die letzten Stunden in die Wahl eines CSS-Templates gestürzt habe, am Ende zum Üben doch wieder beim Standard gelandet bin, fang ich wohl morgen einfach noch mal frisch an.
Das soll ja schliesslich erst mal ein Übungsgelände sein, von Content war nie die Rede …