Monats-Archiv für August 2004

Panther auf iMac 233, Fazit

Das hat Kraft gekostet: ich wollte mir einfach nicht eingestehen, dass ich es nicht schaffe Panther auf dem kleinen Knubbel zu installieren. Viel zu spät hab ich endlich aufgegeben, nur läuft er verträumt mit einem frischen Mac OS 9.2.2 weiter.

Die Newsgroup de.comp.sys.mac hat zwar weitere Anstösse gegeben, das Aha-Erlebnis fehlt leider bisher.

Naja, seit heute morgen gibt’s ja die neuen G5-iMacs, ich denke das ist das richtige Weihnachtsgeschenk.

iTunes played «In The Lord’s Arms» from the album Burn To Shine by Ben Harper


Katzenspuren, elende

Als ich eben die Bilder vom Handy zog, fiel mir folgendes wieder in die Hände:

Katzenspuren auf Motorhaube

Da Katzenbilder zu einem Blog ja per Definition dazugehören (trotzdem das erste und wahrscheinlich letzte an dieser Stelle), darf ich es natürlich nicht unterschlagen. Auf meiner Motorhaube hat sich wohl ein ganzes Rudel Vierpföter verlustiert und sich verewigt.
Katzenspuren, elende.


Back in Kiel

So, die Rundreise ist beendet und der Wein ist auch heile angekommen.

Weintransport

Zwei Fragen beschäftigen mich gerade:
- warum regnet es immer, wenn ich die A1 befahre?
- haben LKW-Fahrer, die für einen Überholvorgang 3:54 Minuten brauchen (es begann just ein neues Lied auf dem iPod, deshalb weiss ich die Zeit so genau) hinterher ein schlechtes Gewissen?

LKW überholt LKW auf Autobahn


Panther auf iMac 233

Gerade versuche ich verzweifelt auf einem iMac 233 Panther zu installieren.
Die Überprüfung des Mediums (also der Install-CD) während des Installierens funktioniert noch, bei den letzten Prozent des Schreibens des “Basissystems” jedoch bricht der die Prozedur mit einem “es ist ein Fehler beim Installieren aufgetreten” ab.

Im Protokollfenster kann ich lese ich:

ERROR: Die Dateiattribute können nicht gesetzt werden. - pax: error 2:Access/modification time set failed on: /Volumes/system_hd/./System/Libray/Frameworkd./AppKit.framework/Versions/C/Recources/Spanish.lproj/NS ... - No such file or directory

davon dann gleich eine ganze Latte, alle im etwa gleichen Verzeichnis.

Ich habe schon probiert, andere Komponenten beim Installieren auszuwählen (die zusätzlichen Sprachpakete z.B. wegzulassen): keine Chance.

Die eingebaute Platte ist eine 15-GB IBM, frisch in zwei Partitionen unterteilt (ich kann ja nur auf die ersten 8GB ein System installieren). Die Platte hat bisher noch nie einen Fehler gemeldet.
Firmwareupdate 1.2 ist drauf.

Ideen woran es liegen könnte?

Hintergrund: Ich habe nur bis zum Wochenende Zugriff zum Rechner, danach bin ich wieder 700km entfernt und muss ihn fernadministrieren. Das ging mit OS 9 bisher ganz gut, da mein Wissen in Classic aber zusehends schwindet, weil ich es selbst nicht mehr täglich nutze, würde ich ihn gerne mit OS X ausstatten.


Das Dock, das Dock und nochmals das Dock

Auf metamac gibt es übersetztes Interview mit Bruce Tognazzini, «einst Benutzeroberflächen-Guru bei Apple und heute noch immer als bekannter GUI-Design-Berater unterwegs. Außerdem gehörte „Tog“ zu den bekennenden „Late-Switchern“ – er stieg erst mit Mac OS 10.3, sprich: Panther, auf Mac OS X um. Warum das so war und wie er „sein“ Mac OS X nun findet, erzählt er in diesem „Best of“-Interview.»

Der Mann hasst das Dock wie ich. Seeehr sympathisch der Mann.

Update: mein kleines Minidock (standardmässig ausgeblendet)
small dock


18 Euro fürs @

Da hatte einer (Herr Lucht) die glorreiche Geschäftsidee, Menschen eine Gebühr für die Nutzung des @-Zeichens abzuknöpfen. Hier gibts den gesamten Text. Manmanman, da muss mal erst mal drauf kommen.
Da er aber was von

“ALT GR+Q” for PC’s
“ALT+SHIFT(Arrow pointing away from You)+1″ for Apple’s

schreibt, hab ich natürlich riesengrosses Glück gehabt: Seit OS 9.2 ist es “ALT+L”.
Aber psscht – nicht weitersagen.


Punkte holen

Bei Moppel haben wir heute Formel 1 geschaut. Schöne Aussage einen ausgeschiedenen Fahrers:

Wir haben die Chance, heute keine Punkte zu holen, verpasst.

BTW ist der Kurs in Ungarn mit Abstand der ödeste der ganzen Saison. Das wir nicht allesamt eingepennt sind verdanken wir einzig alleine solchen Kommentaren wie oben.

Apropos öde: Wir waren uns einig, das die langweiligste Disziplin bei den Olympischen Spielen Schiessen mit der Luftpistole ist. Heute morgen haben wir wohl beide mit dickem Kopf den Fernseher eingeschaltet, fassungslos davor gesessen und uns das Elend angesehen. Vielleicht macht das ja den Aktiven Spass, aber zum Zugucken ist manches Standbild spannender.
Was macht man nicht alles bis die Paracetamol wirkt


DVZ Closed

Die Bilder der DVZ Closed, unserem Abteilungs-Golftournier, sind online. André hat im Stechen gewonnen.
Für Aussenstehende wohl eher uninteressant.


Radfahren und kein Spinning

Weil ich es gestern zeitlich nicht geschafft hatte, hab ich mich heute um so mehr auf die Spinningstunde gefreut. Also flux eine Stunde vorher angerufen und – wow – ich war der elfte. Und das bei schönem Wetter und obwohl es kurz vorher noch eine weitere Einheit gibt.

Im Esporta angekommen bemerke ich, dass ich Schussel meinen Key (das Pendant zur Mitgliedskarte) vergessen habe. Kein Problem, man bekommt einen Ersatzkey. Als ich meinen Namen nenne fällt meinem Gegenüber die Kinnlade runter:

“Hatten wir eben telefoniert? Du wolltest zum Spinning?”"Ja.”"Oh das tut mir leid, bisher seit ihr nur zu zweit und es wird wohl ausfallen.”

Eeep. Hab ich da ein Déjà -vu? Das hatten wir doch schon einmal.

Sie hat sogar versucht mich zu Hause anzurufen, da sie ihren Fehler gleich nach dem Telefongespräch bemerkt hat – leider war ich unterwegs und hab vom Handy aus angerufen. Naja, vielleicht hats einfach nicht sollen sein, immerhin ist das Personal bemüht.
Ausserdem versuche ich gerade eh mehr draussen mit dem Rad zu machen und es selbst auf dem Weg zur Arbeit zu nutzen und das sind immerhin 17km bis an den Arsch der We Preetz. Neben den bewegungstechnischen Vorzügen dass ich einmal mehr den Hintern hochkriege kommt man auch um ein vielfaches wacher morgens an (und guckt dann in die müden Gesichter der Kollegen).

Zurück zum Spinning. So doll ist die Geschichte ja eigentlich gar nicht, vor allem da sie ja schon mal passiert ist. Aaaber:
Renate, die die Stunde geben sollte kam noch zur mir und fands auch superschade, dass es ausfällt – vor allem weil sie einem auch schon abgesagt hatte. Den dazugezählt wären wir dann doch drei gewesen. Hmpf. Als ich von meinem Telefonanruf erzähle und auch von der Tatsache, dass es schon das zweite mal passiert stutzt sie und fragte, ob ich darüber schon im Internet geschrieben habe.

Es stellt sich raus, dass mein Blog wohl bei Google ein recht gutes Ranking beim Suchbegriff “Esporta Kiel Spinning” hat. Und dann gleich mit Negativwerbung. Aua. Und ich hab mich schon gewundert, dass ich soviele Referrer von google habe …

Hier also noch mal zur Klarstellung:
Esporta ist ein Superclub mit fast nur guten Spinninginstructoren. Der Spass hat zwar seinen Preis, der ist aber ob des Angebots und der Räumlichkeiten gerechtfertigt. In Kiel hab ich bisher nur vier Fitness-Studios gesehen – und da kommt keines ans Indigo-Esporta-oder-wie-es-sich-auch-gerade-nennt ran. Punkt.

Und wenns jetzt dafür nicht einen Gratisdrink an der Milchbar gibt, dann weiss ichs auch nicht :-P

PS: Ich freu mich schon auf die morgige Spinningeinheit bei Renate.
PPS: Und Renate, du darfst hier auch gerne kommentieren :)


St. Pauli vs. Holstein Kiel

Wegen akuter Schönwetterei da draussen und der damit zusammenhängenden Unlust, sich in der heimischen Dachgeschosswohnung an den Rechner zu packen, wars die letzten Tage stiller hier.

Meine geknipsten Bilder vom Fusseck letzten Freitag aus dem Millerntorstadion gibts mittlerweile auch endlich online. Die von Moppel auch.
Man sieht eindeutig, dass er mehr Erfahrung vom Knipsen-über-Kopf hat. Erst recht im Stadion.

Es war heiss. Sehr heiss. Die Sonne knallte in der ersten Halbzeit genau auf die Gegengerade und ich wäre beinahe dahingeschmolzen. Dass man in St. Pauli-Fan-Reihen Asterwasser und Selter sieht darf wohl auch als Seltenheit gelten.


Peinlich

Pizza beim Bringdienst bestellt. Der Mann hechelt zu mir bis in den fünften Stock, es gibt keinen Aufzug, dafür wirds noch oben hin schön kuschelig warm.
Er ist ausser Puste, überreicht mir die heisse Ware und ich gebe ihm das schon vorher abgezählte Geld mit einem freundlichen “Stimmt so”.
Nach dem Essen sehe ich in der Küche einen Teil des Geldes: ich habe dem Menschen 5 Cent Trinkgeld gegeben.
Stimmt so – Autsch.


Hollandrad

Ein Traum wurde wahr: endlich besitze ich ein Hollandrad. An Fahrrädern gibt es IMHO nichts eleganteres, vor allem wenn man sich die üblichen klobigen Citybikes anguckt, die da draussen rumfahren.
Traum 2 habe ich gestern beim Touren mit Thomas (der im Übrigen kein Hollandrad fährt) festgestellt:
Was kann es schöneres Geben, als mit dem eigenen Hollandrad von zu Hause über den Deich zum Schwimmen an den Strand zu fahren? Oder wie sagt Thomas so schön zu Freunden am Telefon:

“Na, heute schon den Horizont gesehen?”

Hollandrad/