Archiv der Kategorie 'General'

Schöning im TV

Wie schon angekündigt, hatten wir ein Fernsehteam in der Firma zu Gast. Nicht nur eins, nein gleich zwei an einem Tag: der NDR für die Sendung “Schleswig Holstein 18:00″ und Sat.1 für die Sendung “18:30″ (lief aber ebenfalls nur regional für Schleswig Holstein). Ich selbst bin in den Beiträgen nicht zu sehen.

Die Beiträge liefen am 25. August auf den jeweiligen Sendern. Wer auf die folgenden Videos als Vollbild schauen möchte, sollte die Auflösung auf 480p hochsetzen (rechts unten im jeweiligen Videoplayer)

NDR

Sat.1


Fehlende Farbpalette InDesign CS3

Endlich habe ich diesen miesen Bug, der bei einer Kollegin nun schon öfter aufgetreten ist, lokalisieren und beheben können.

Wir arbeiten noch mit der Creative Suite 3 (die 5er liegt schon im Schrank und wird wohl im Herbst eingeführt) und das eigentlich auch problemlos. Eigentlich heißt, dass eine Kollegin hin und wieder den Fall hat, dass ihr plötzlich alle Einträge in der Farbpalette (ich meine, die Ebenenpalette ebenfalls) fehlen. InDesign arbeitet ansonsten problemlos weiter – es lassen sich nur keine Farben auswählen, anlegen etc.

Leere Farbpalette

Ich wusste, dass der Fehler irgendwo in der User-Library zu finden ist und habe ihn irgendwo bei den Adobe-Prefs oder im Application Support vermutet. Irrtum: das fiese Ding saß in den Caches und nennt sich harmlos “InDesign SavedData”. Datei gelöscht (InDesign legt sie eh gleich wieder an) und Ruhe ist.


Komm ich jetzt ins Fernsehen?

Nein, erst nächste Woche. Dafür aber am letzten Dienstag schon mal im Radio bei RSH.

Jetzt habe ich endlich den Mitschnitt dazu bekommen. Man ist ja schließlich selbst ganz gespannt darauf, was aus dem hastig aufgenommen Interview geworden ist, vor allem wenn einen schon Ex-Kollegen und Kunden darauf ansprechen. Der erste Versuch damals™ war ja nicht so berauschend. Mit dem neuen Auftritt bin ich selbst zufrieden, aber hört selbst:

RSH-Interview als MP3 (ca. 2, 7 MB)

Für die jüngeren (oder vergesslichen unter uns), die mit dem Titel nix anfangen können: Herr Görgens kommt ins Fernsehen – oder eher nicht.


Schöne Grüße

Ach ja, ich hatte da ja noch ein Blog.

Denn nutze ich das gleich mal, all denen eine lange Nase zu machen, denen wir keine Karte geschrieben haben – und seit ich an der Quelle arbeite schreibe ich viiiiiiele Karten.

Schöne Grüße von Sylt also.

Es folgt ein Bild aus dem Strandkorb. Keine Ahnung, ob das Bild was taugt, gegen _die_ Sonne kommt kein Telefonbildschirm an :-)


Living the future

Kris Köhntopp beantwortet die Frage “What is your biggest ‘We are living the future’ moment? mit

Anything I need to know I can find on a website that I can access from almost anywhere. I can’t say “I don’t know” anymore. I can only say, “I don’t know YET.”

Und ich kann dazu nur sagen, dass dieses “Living the future”-Gefühl immer stärker werden wird, je näher sein Sohn an die Warum-Phase herandwächst. Evtl. kommt auch die Wer-hat’s-erfunden-Phase zuerst.
Und nein, die Antwort heißt nicht immer “Die Schweizer!


WM-Ergebnisse

Wer die WM-Ergebnisse verpasst (was ja schon schwer genug ist), dem werden sie bei unserem Bäcker gleich noch mit aufs Brot, äh, den Amerikaner, geschmiert.


Fuzzy clock

fünf vor halb midnight

Schon seit Ewigkeiten (sogenannten Uhrzeiten, sic!) nutze ich gerne eine fuzzy clock auf dem Rechner. Statt einer genauen Zeit wird einem so die umgangssprachliche Variante dargestellt. Statt 16:16 Uhr gibt es dann ein viertel nach vier.
Viele Jahre habe ich FuzzyClock von Objectpark genutzt. Da dies feine Programm jedoch nicht mehr aktiv gepflegt wird – zumindest lässt die letzte Version von 2007 und die Aussage “tested with 10.4″ darauf schließen – ist es bei den letzten Rechnerinstallation nicht mehr berücksichtigt worden.

Umso erfreuter war ich, also ich beim Neuerwerb von iStat Menus die Option einer fuzzy clock entdeckte. Die Übersetzung ist allerdings mancherorts noch etwas holprig (siehe oben) und ein fieser Bug hat mich nun schon zweimal fast zu Tode erschreckt, weil ich Angst hatte, einen Termin verpennt zu haben:

Bei der Anzeige eines “zwanzig nach [..]” springt wird eine Stunde zu weit angezeit. Um 10:20 Uhr sieht man also “zwanzig nach elf”.
Der Bug ist gemeldet und hoffentlich bald gefixt.


Angrillen 2010

Das ist zwar eigentlich kaum eine Meldung wert (selbst hier im Statdteil wurde im Schnee angegrillt), aber ich bin seit einer halben Stunde stolzer Besitzer eines Kaminanzünders und bin schon ganz gespannt, ob das wie bei Freunden funktioniert.


Schlittenfahren im Norden

Wenn noch einmal einer behauptet, im Norden könne man nicht Schlitten fahren – den wird wohl dieses Bild überzeugen: hier geht die Post ab!

Dieses Foto hat übrigens der weltbeste Nachwuchsfotograf geschossen: mein Sohn.


Einen schönen Tag für sie

Woher kommt eigentlich diese Eigenart, die sich hier mehr und mehr durchsetzt? Ist das ein deutschlandweites Phänomen?

»Einen schönen Tag noch für sie«

Da ist man froh, dass man nach dem Feierabend beim Bäcker noch alles gekriegt hat, fratz: »Einen schönen Abend noch für sie«, Sonntag morgens höre ich mir ein »Einen schönes Frühstück noch für sie« an und selbst im Supermarkt an der Kasse greift es um sich.

Irgendwann hat das angefangen. Ganz schleichend. Eine einzige Verkäuferin hat sich hervorgetan und mit einem unnützen fürsie der Verabschiedung ihren ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Und dann haben es all die anderen nachgemacht.

»Einen schönes Wochenende noch für sie«

Wie eine Seuche breitet sich es sich aus. Fürsie, fürsie, fürsie. Aaargh! Ich kann es nicht mehr hören! Wie sehr sehne ich mir ein Wirsing her.


Erste Klasse

Durch einen glücklichen Umstand durfte ich auf meiner heutigen beruflichen Zugfahrt erste Klasse reisen. Find ich gut. Nicht nur weil man ordentlich Platz für die Beine hat und man den Kaffee am Platz serviert bekommt. Obwohl letzeres derzeit man Favorit ist. Das hat nichts mit meiner Faulheit zu tun, ins Bistro zu gehen, aber dort gibt’s die Kaffeeplörre meist nur im Pappbecher. Ich hasse Pappbecher. Erst recht bei Heißgetränken, denn entweder verbrenne ich mir schon vor dem Trinken die Pfoten oder beim Trinken den Mund. Oder beides. Liegt vielleicht auch an einem persönlichen Gendefekt, der mir ein Hitzeschild, dass wohl alle anderen haben, verwehrt. Egal: in der ersten Klasse gibt’s den Kaffee im richtigen Becher bei angenehmer Temperatur.
Und dazu gibt’s auch noch einen bahneigenen Schokostick, der einem nicht mal die Finger verklebt.


Tweet vom Mo, 19. Oktober 2009: Lübeck ist schön von oben. http://yfrog.com/0y7x7oj

Tweet vom Mo, 19. Oktober 2009: Hoch geht's. http://yfrog.com/0wr51tj

Tweet vom Mo, 19. Oktober 2009: Es wird gepustet. http://yfrog.com/14rp3fj

Invisible Man

Ich weiß nicht mehr, woher ich diesen Link in meiner “Wolltste-doch-noch-mal-Lesen-Linkliste” (zur Zeit bei mir Instapaper) habe, aber die Bilder des chinesischen Künstlers Liu Bolin sind einfach der Hammer. Er nennt sie Camouflage und es geht um Menschen, die er durch Bodypainting in der Umgebung versteckt hat:

http://www.fubiz.net/2009/10/02/invisible-man/


Tweet vom Fr, 16. Oktober 2009: Der heutige Termin für eine Heißluftballonfahrt fällt wohl auch wieder buchstäblich ins Wasser.

Tweet vom Fr, 16. Oktober 2009: RT: In App Purchase for free apps http://twitpic.com/lnj3v - omg hell froze over - demo version now possible? (via @dasgenie)

Tweet vom Sa, 10. Oktober 2009: Mettbrötchen-essen sollte im Zug verboten werden. Erst recht mit Zwiebeln.

Web.de mit Imap auf dem iPhone…

Web.de mit Imap auf dem iPhone ist an Seltsamkeit irgendwie kaum zu überbieten. Wie ein Blinker: geht, geht nicht, geht, geht nicht …


Tweet vom Do, 24. September 2009: Das engl. Win7-Party-Video ist schon ein Brüller, die dt. Anleitung für den Gastgeber erst recht: http://de.houseparty.com/windows7de #win7

Tweet vom Mi, 16. September 2009: Heute, 19:00 Uhr im Café Art: Luemac. Info unter http://luemac.de #stammtisch #luebeck #lübeck #mac #Apple

Komm ich gez ins Radio?

Wer heute morgen einen Beitrag zu Ansichtskarten (oder hier der Blogeintrag dazu) auf N-Joy hört: Ja, das bin ich im Interview. Ich bin gespannt, wie sich das anhört – dafür schalte ich tatsächlich auch mal das Radio ein.

[Nachtrag]: Das Interview kam morgens kurz nach fünf und ich bin froh, dass es anscheinend nur dann gesendet wurde: bis auf zwei Aussagen gekürzt, in der Aussage verdreht und in ein dreistündiges Geschrei gegen Postkarten verpackt, Dankeschön. Ach was reg ich mich auf…


Pokémon auf der Terrasse

Raichu, Straßenmalerei auf der Terrasse

Pokémon überall. Nach der Wilden-Kerle-Zeit ist nun Pokémon aktuell. Und gestern haben wir auf der Terrasse einen riesigen Raichu mit Kreide gemalt. Obwohl Raichu eigentlich nur acht Zentimeter groß ist, lacht er uns nun in 1,30 Metern entgegen. Bis zum nächsten Regen jedenfalls.

Raichu, Umrisse Raichu, fertige Zeichnung


Der wilde Kürbis

Während sich bei Claudia eher die Studenten auf Helloween einstellen, wird hier zu Hause selbst geschnitzt. Nach zwei größeren Exemplaren (wenn ich mich recht entsinne waren es Spirits), die wir nach klassicher Jack O’Lantern-Marnier geschnitzt haben, war da noch ein kleinerer Hokkaido übrig. Der war eigentlich für die Suppe gedacht, aber letzlich haben wir ihn dann doppelt verwendet.

Eine ganze Weile war ich schon am Schnitzen. Aber Spaß hat es gemacht und das Kind ist auch begeistert. Hier ist also, tadaa!, mein erster, aufwendig geschnitzter Wilde-Kerle-Kürbis.

Geschnitzter Kürbis DWK-Fratze

Achja, und die aus den Innereien gefertigte Suppe war klasse. Meinte auch der seltene Gast aus Bremen.


Vorfreude ist die schönste Freude™

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Has the Large Hadron Collider Destroyed the World Yet?

http://hasthelargehadroncolliderdestroyedtheworldyet.com/

Und bitte werft auch einen Blick in den Sourcecode:

<!– if the lhc actually destroys the earth & this page isn’t yet updated please email mike@frantic.org to receive a full refund –>


Bildschirmschoner Worldclock

Ich mag Screensaver, vor denen man einfach davor sitzt und zuguckt. Egal ob fliegende Toaster oder elektrische Schafe, einen echten Sinn haben sie ja eh nicht mehr. Seite heute tickert wieder eine Uhr bei mir: Worldclock.

Bildschirmschoner Worldclock


Tagfahrlicht, immer noch

In den Kommentaren zu einem älteren Beitrag vom Juli 2006 zum Thema Tagfahrlicht verirren sich immer wieder einige Leser. HC betreut diese aufopfernd, vielen Dank an dieser Stelle.

Die Zeiten, in denen ich 2x täglich 60 km Landstraße fahren musste, sind gottseidank vorbei, daher betrifft mich das Thema heute weit weniger. Meine Meinung hat sich aber auch nach zwei Jahren nicht geändert und so verweise ich explizit noch einmal auf den Wikipedia-Artikel zum TFL und zitiere HCs Kommentar, da er es prägnant auf den Punkt bringt:

Da TFL oder Abblendlicht am Tage nicht die Sicherheit unbeleuchtbarer Verkehrsteilnehmer erhöht sondern senkt, darf sie nicht eingeführt werden; die Regelungen von §17 (1) und (3) StVO sind ausreichend. Jeder, der am hellichten Tag ein Kfz mit Licht fährt, sollte sich bewußt sein, daß er damit Aufmerksamkeit auf sich lenkt und von Radfahrern, Fußgängern etc. abzieht, denn Aufmerksamkeit ist nicht beliebig teilbar.


Das kleine e auf Verpackungen

Dieses kleine »e« auf Verpackungen beschäftige uns nun einige Tage bei jedem Frühstück. Wenn man gerade lesen lernt, bleiben die Frühstückszutaten natürlich nicht unverschont. Nun prangt auf jeder Verpackung hinter der Massen- oder Volumenangabe ein »e«. Das damit der Inhalt gemeint ist, ist wohl jedem klar – aber wofür genau steht das e?

  • Geeicht?
  • EU
  • Einwaage
  • Einfüllgewicht/Einfüllmenge
  • Einwegverpackung

Die Kollegen wussten nichts und auch im Netz habe ich recht lange gebraucht. Das Problem dabei ist, dass man nach einem einzelnen Buchstaben sucht. Aber ich bin fündig geworden. Nach diversem diffusen Wissen in Foren bin ich auf einen Zeitungsartikel »Das kleine e« in der FAZ vom 30. Januar 2007 gestossen (Scan auf joern.de) und damit dann auch auf den korrekten Artikel über die europäische Fertigpackungsrichtlinie in der wikipedia. Im Original der Richtlinie 76/211/EWG von 1978 liest sich das Ganze für Laien mehr als trocken, die Zusammenfassung hilft da schon eher.
Kurz: mit dem e wird bestätigt, dass das Füllgut innerhalb festgeschriebener Toleranzen liegt. Das müsste in Deutschland nicht extra drauf stehen, bei der Überführung in andere EU-Länder vermeidet es jedoch Nachkontrollen.

Tut mir leid, wenn auch ihr jetzt überall nur noch »e«s seht.


2008

War das Jahr 2007 schon spannend für mich (und dieses Blog deshalb auch äußerst unspannend), so kommt auch 2008 Neues auf mich zu: Nächste Woche steht der Jobbeginn in einem Lübecker Touristikverlag an. Jobcountdown Den bisherigen Job dafür aufzugeben fiel nicht leicht, aber die Ersparnis von bummelig zwei Stunden Autofahrt pro Tag und die Aussicht auf neue, interessante Aufgaben waren dann doch zu verlockend.