Von Mercedes-Benz.
Von Nike.
Monats-Archiv für Januar 2005
Ich habe keinen DVD-Player. Zum Schauen schliesse ich mein Powerbook an den Fernseher an. Langt mir im Moment vollkommen. Das, was jedoch richtig nervt, ist nicht das Anstecken der Kabel. Vielmehr der Gang in die Systemeinstellungen um den zweiten Monitor (also das TV) erkennen zu lassen.
Auf der Suche nach einem passenden Applescript bin ich nun auf ein paar einfache Tastaturkürzel gestossen:
Systemeinstellung Monitor öffen:
«Alt» + «Bildschirmhelligkeitstaste»
Monitore erkennen:
«Apfel» + «Bildschirmhelligkeitstaste»
Systemeinstellung Ton öffen:
«Alt» + «Lautstärketaste»
Dank bronski.net bin ich auf ein neues (und noch in der Betaphase befindliches) PlugIn für Wordpress gestossen: WP-Gatekeeper.
Es stellt dem dem Kommentiere einfache Fragen, die nur ein Mensch und keine Maschine beantworten kann. Im Gegensatz zu Captchas (Bilder mit verfremdeten Text) sind diese Fragen auch von Sehbehinderten zu beantworten.
Beispielfragen:
- Wie ist Erics Vorname?
- Welche Farbe haben Orangen?
Auch die Kommentare auf Eric Meyers Seiten sind lesenswert. Jede Menge Ideen.
Die Frage ist, wie die Kommentarspammer darauf reagieren. In der Blogosphäre geht es ja gerade in Sachen Spambekämpfung hoch her.
Im Moment wuselt ein VW-Spot durch’s Netz. Er zeigt einen Selbstmordattentäter, der sich in einem Polo vor einem Café in die Luft sprengt. Dem Polo passiert nix, man hört nur ein «Puff» und sieht danach den Slogan «Polo. Small but tough.»
«Ist der echt?» schoss mir als erstes durch den Kopf. Ford mit seinen Evil-Twin-Spots ja ebenfalls schon makabere Spots im Netz veröffentlicht. Eine neue Art der Werbung. «Virales Marketing» nennt man das.
Über das Thema habe ich selbst noch nicht viel gelesen (und bin auch gerade zu müde), deshalb hier ein paar URLs als Merkliste:
snopes.com/..: Hintergrund zum Polo-Spot (hier gibt’s auch den Spot zu sehen
http://ad-rag.com.nyud.net..p: The punchline will kill you
drunkenblog.com/..: Blogeintrag von drunkenbatman
intern.de/..: Ford distanziert sich
loper.org/..: Marketing and Advertising, Ad Let Out of the Bag
the-eviltwin.co.uk: offizielle Seite zum «bösen» Sportka
Bitter. Zwei Kids haben den Turm wohl mit Böllern in Brand gesteckt. Der Bericht im Göttinger Tageblatt zeigt leider nur Ausschnitte, mehr liest man nur also GT-Abonnent. Die Pressemappe der Polizei Göttingen bietet ebenfalls Infos.
Das definitiv breiteste Grinsen, das ich je auf einer Bühne gesehen habe: Steve Jobs als er im Januar 1984 den Macintosh vorstellte.
Wer «1984» und «Macintosh» hört, denkt natürlich an den berühmten Werbespot. IT&W hat nun ein Video von dieser Präsentation aufgetan und das alte Band digitalisiert und restauriert.
Beeindruckend. Mitreissend. Und Nicht-Mac-User werden bei diesen Hype (die IT&W-Seite ist gerade auf eine minimale Startseite geschrumpft um dem Ansturm zu trotzen) mal wieder den Kopf schütteln. Recht hamse, aber egal: Prost auf den Mac!
Ha!, endlich einer, der genau das denkt, was mir selbst im Kopf umher schwirrt – dachte ich. Bis ich den kompletten Beitrag nach
Ich finde es wirklich phänomenal, wieviele Leute anscheinend wegen ihrem PageRank da draussen am Kommentieren sind, und wie wichtig er plötzlich wird.
und
Warum diese Suchbezogenheit: Wird Qualität plötzlich dadurch definiert, was die Firma Google wichtig findet?
bei Moe gelesen habe. Am Ende des Artikels wird mir jedoch erst wirklich klar, was er meint:
Aber um all das geht es gar nicht. Es geht nicht darum, was in den gut administrierten Blogs, die eh keinen Spam durchlassen passiert.
sondern eher darum, was Blogs mit der Technik von google anstellen, mit ihr umgehen und was Unternehmen mit Blogs und der Blogosphäre anstellen können. Nico schreibt in seinem Artikel «Business-Blog: Was Unternehmen bei Weblogs beachten sollten» u.a. als zitierten Tipp:
- Kommentieren Sie Einträge relevanter Blogs, wenn Sie etwas dazu zu sagen haben – aber nicht unter falscher Flagge und nicht als Kommentar-Spamming.
Bricht jetzt die PR-Welle auch vollends auf die Blogosphäre ein? Die Regionalpresse ist ja schon oft genug davon vereinnamt und nimmt dankend fertige Artikel von «PR-Journalisten» entgegen. So habe ich das zumindest in einem Beitrag von Zapp gelernt.
Wachsam sein: PR Blogger.
Nachtrag: Noch einer.
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