Monats-Archiv für Januar 2005

Mixtapes

Von Mercedes-Benz.
Von Nike.


Display Shortcuts

Ich habe keinen DVD-Player. Zum Schauen schliesse ich mein Powerbook an den Fernseher an. Langt mir im Moment vollkommen. Das, was jedoch richtig nervt, ist nicht das Anstecken der Kabel. Vielmehr der Gang in die Systemeinstellungen um den zweiten Monitor (also das TV) erkennen zu lassen.

Auf der Suche nach einem passenden Applescript bin ich nun auf ein paar einfache Tastaturkürzel gestossen:

Systemeinstellung Monitor öffen:
«Alt» + «Bildschirmhelligkeitstaste»

Monitore erkennen:
«Apfel» + «Bildschirmhelligkeitstaste»

Systemeinstellung Ton öffen:
«Alt» + «Lautstärketaste»


Kampf dem Kommentarspam

Dank bronski.net bin ich auf ein neues (und noch in der Betaphase befindliches) PlugIn für Wordpress gestossen: WP-Gatekeeper.
Es stellt dem dem Kommentiere einfache Fragen, die nur ein Mensch und keine Maschine beantworten kann. Im Gegensatz zu Captchas (Bilder mit verfremdeten Text) sind diese Fragen auch von Sehbehinderten zu beantworten.

Beispielfragen:
- Wie ist Erics Vorname?
- Welche Farbe haben Orangen?

Auch die Kommentare auf Eric Meyers Seiten sind lesenswert. Jede Menge Ideen.

Die Frage ist, wie die Kommentarspammer darauf reagieren. In der Blogosphäre geht es ja gerade in Sachen Spambekämpfung hoch her.


VW-Werbespot

Im Moment wuselt ein VW-Spot durch’s Netz. Er zeigt einen Selbstmordattentäter, der sich in einem Polo vor einem Café in die Luft sprengt. Dem Polo passiert nix, man hört nur ein «Puff» und sieht danach den Slogan «Polo. Small but tough.»
«Ist der echt?» schoss mir als erstes durch den Kopf. Ford mit seinen Evil-Twin-Spots ja ebenfalls schon makabere Spots im Netz veröffentlicht. Eine neue Art der Werbung. «Virales Marketing» nennt man das.
Über das Thema habe ich selbst noch nicht viel gelesen (und bin auch gerade zu müde), deshalb hier ein paar URLs als Merkliste:

snopes.com/..: Hintergrund zum Polo-Spot (hier gibt’s auch den Spot zu sehen
http://ad-rag.com.nyud.net..p: The punchline will kill you
drunkenblog.com/..: Blogeintrag von drunkenbatman

intern.de/..: Ford distanziert sich
loper.org/..: Marketing and Advertising, Ad Let Out of the Bag
the-eviltwin.co.uk: offizielle Seite zum «bösen» Sportka


Brandstiftung in Johanniskirche

Bitter. Zwei Kids haben den Turm wohl mit Böllern in Brand gesteckt. Der Bericht im Göttinger Tageblatt zeigt leider nur Ausschnitte, mehr liest man nur also GT-Abonnent. Die Pressemappe der Polizei Göttingen bietet ebenfalls Infos.


Happy Birthday

Das definitiv breiteste Grinsen, das ich je auf einer Bühne gesehen habe: Steve Jobs als er im Januar 1984 den Macintosh vorstellte.

Wer «1984» und «Macintosh» hört, denkt natürlich an den berühmten Werbespot. IT&W hat nun ein Video von dieser Präsentation aufgetan und das alte Band digitalisiert und restauriert.

Beeindruckend. Mitreissend. Und Nicht-Mac-User werden bei diesen Hype (die IT&W-Seite ist gerade auf eine minimale Startseite geschrumpft um dem Ansturm zu trotzen) mal wieder den Kopf schütteln. Recht hamse, aber egal: Prost auf den Mac!


NoFollow und PageRanks

Ha!, endlich einer, der genau das denkt, was mir selbst im Kopf umher schwirrt – dachte ich. Bis ich den kompletten Beitrag nach

Ich finde es wirklich phänomenal, wieviele Leute anscheinend wegen ihrem PageRank da draussen am Kommentieren sind, und wie wichtig er plötzlich wird.

und

Warum diese Suchbezogenheit: Wird Qualität plötzlich dadurch definiert, was die Firma Google wichtig findet?

bei Moe gelesen habe. Am Ende des Artikels wird mir jedoch erst wirklich klar, was er meint:

Aber um all das geht es gar nicht. Es geht nicht darum, was in den gut administrierten Blogs, die eh keinen Spam durchlassen passiert.

sondern eher darum, was Blogs mit der Technik von google anstellen, mit ihr umgehen und was Unternehmen mit Blogs und der Blogosphäre anstellen können. Nico schreibt in seinem Artikel «Business-Blog: Was Unternehmen bei Weblogs beachten sollten» u.a. als zitierten Tipp:

- Kommentieren Sie Einträge relevanter Blogs, wenn Sie etwas dazu zu sagen haben – aber nicht unter falscher Flagge und nicht als Kommentar-Spamming.

Bricht jetzt die PR-Welle auch vollends auf die Blogosphäre ein? Die Regionalpresse ist ja schon oft genug davon vereinnamt und nimmt dankend fertige Artikel von «PR-Journalisten» entgegen. So habe ich das zumindest in einem Beitrag von Zapp gelernt.

Wachsam sein: PR Blogger.

Nachtrag: Noch einer.


Brand in Göttinger Johannis-Kirchturm

Oh je, das war zu meinen Göttinger Zeiten eine der Attraktionen bei der samstäglichen Stadtbesichtigung: Der Turm der Johanniskirche. Dort wohnte (zumindest noch Mitte der Neunziger) in luftigen 72 Metern ein Student. Wenn ich mich recht entsinne zwar mit Strom, aber ohne Wasseranschluss. Auf jeden Fall recht spartanisch. Dafür aber mit einer Rundumsicht, die ihresgleichen sucht. Bedingung der Vermietung war, dass man am Samstag für ein paar Stunden Besucher auf den Turm (und damit auch in die «Wohnung») lassen musste. Den Eintritt konnte man sich auch erarbeiten, indem man was schweres mit hoch geschleppt hat. Ein echtes Unikum. Gewesen.
Denn letzte Nacht ist dort oben ein Feuer ausgebrochen. Verletzt ist wohl keiner, aber die Göttinger Altstadt war wohl wegen dem Funkenflug nicht ungefährdet.
Artikel gibt zum Brand gibt es hier (das Göttinger Tageblatt ist noch im Wochenende):

Frankfurter Rundschau
Spiegel Online
heute.de

Ein Panorama kann man sich bei goettingen-panorama.de anschauen. Der betroffene Turm ist der hinter auf dem Pano.


Ellen in der Flaute

Den Rekordversuch von Ellen McArthur verfolge ich weiterhin. Nach echt üblen Bedingungen im Südpolarmeer dümpelt sie jetzt bei fast Windstille im südlichen Atlantik. Ihr riesiger Vorsprung gegenüber dem Rekordhalter Joyon schmilzt rapide dahin. Es gibt nichts, was sie dagegen tun kann – ausser Warten und Kraft und Energie tanken.
Für die nächsten Tage sieht die Wettervorhersage leider immer noch mies aus. Es bleibt danach wenig Zeit, den Rückstand wieder aufzuholen. Joyon hat auf den letzten Stück im Atlantik ein paar verdammt schnelle Tage hingelegt. Es bleibt spannend. Bis zum 9. Februar.


Bruceroll

Oje, was hab ich da angerichtet. In meinen Logs habe ich gesehen, dass ein Rechner Tag und Nacht, alle fünf Minuten meinen RSS-Feed abgfragt. Immer komplett. Das macht im Monat ca. 200 MB Traffic. Ich bin davon ausgegangen, dass irgendein verwaistes Script auf einem vergessenen Server läuft und habe deshalb eine eMail in die Richtung geschickt, aus der ich es vermutete.
Keine Viertelstunde später hatte ich schon eine Antwort auf die Mail und die Lösung vor mir. Es ist Gwens Blog oui-ja.de:

Fettes Sorry wegen BruceBlogroll
Gestern gab es einen Rüffel für meine Blogroll. Da sie alle 5 Minuten die RSS-Feeds der nach Datum sortierten Blogs in meiner Linkliste abruft, generiert sie dadurch Traffic. Traffic der nicht nur bei mir zu Buche schlägt.
[mehr]

Die Entschuldigung kann ich gleich retournieren. Ich wollte niemanden rüffeln und geschadet hat es auch niemanden. Aber vielleicht hätte ich meiner Mail nicht das Subject «Generve» geben sollen, das sieht in der Tat nicht nach einer netten Nachfrage aus…


Norddeutsche lernen die Uhr zu lesen

Mit schneidigem Ton erklärt ein Süddeutscher (der in den Norden gezogen ist) auf seiner Website www.norddeutsche lernen die uhr zu lesen.de, wie man 7.45 Uhr richtig ausspricht. Nämlich «Dreiviertel Acht». Obwohl ich kein geborener Nordmensch bin, fühle ich mit einem «Viertel vor Acht» deutlich wohler und brauche bei Süddeutschen immer einige Gedenksekunden bis ich kapiere, was sie meinen.

Zum Üben kann ich ja «FuzzyClock» von Guido umstellen, dort wird es einfach «Dreiviertedeutsch» genannt. In diesem Sinne: «Fünnef vüür Zäng», Zeit ins Rosi zu gehen.


Google und Frau Schneberger

Beim Durchstöbern der Logs stosse ich immer wieder auf 404s (also Aufrufe auf Seiten, die es nicht gibt) zu «/wordpress/ wordpress/ archives/ 2004/07/26/ barbara-schneberger». Diese URL stimmt natürlich nicht, und egal wie ich bei google auch suche, ich komme nicht auf ein solches Ergebnis. Selbst wenn ich nach «Barbara Schneberger» suche, liege ich immerhin auf Platz sechs – allerdings mit der richtigen URL. Immerhin fragt google auch gleich nach: «Meinten Sie: barbara schöneberger?»
Wordpress kürzt für das Archiv den Artikelnamen, bei Verwendung von Umlauten sieht da natürlich mitunter lustig aus. Woher aber dieser falsche Eintrag frag’ ich mich echt. Interessant aber trotzdem, wieviele Schnebergers es wirklich gibt, und ich meine nicht die Seiten á la «…/barbara-schneberger-nackt/pimri…»


Schlechte Medizinermusik

Da der Blog des Arztes meines Vertrauens weiterhin vor sich hinrottet, muss ich also den «Musik-Tipp» von IT&W selbst weitergeben. Adam Kay und Suman Biswas singen zum Klavier:The Drugs Song.


eMail-Benachrichtigung

Ein neues PlugIn ist für dieses Blog aktiviert: SubscribeToComments.
Damit kann man bei Kommentaren bestimmen, ob man bei Folgenachrichten eine Benachrichtigung per eMail erhält. Ausprobieren werde ich es an diesem Artikel, also nicht wundern wenn ich mich selbst kommentiere :)

Nachtrag: Bei Gelegenheit werde ich den ganzen englischen Kram hier übersetzen. Auch die Checkbox für die neue Funktion kommt noch ein wenig breit daher. Aber dafür bin ich jetzt zu müde


Die mentale Linse in den Weitwinkelbereich zu zoomen

Die Altblogmeister von IT&W küren ihn sogar zur Pflichtlektüre des Tages, den Artikel bei Artikel vom Mario Sixtus. Er erklärt auf angenehme Weise, wie man Blogs und die Blogosphäre sehen sollte. Nicht von den ersten Sätzen abschrecken lassen, die lesen sich ein wenig schwer. Danach gehts flüssiger:

»Die typische Was-soll-so-toll-daran-sein-Reaktion bei der Betrachtung eines x-beliebigen Blogs beruht auf einem Wahrnehmungsfehler, der tief im menschlichen Denken verwurzelt ist: Um etwas neues zu verstehen, neigen wir dazu, es mit Bestehendem zu vergleichen. Autos sind pferdelose Kutschen. Handys sind Telefone zum mitnehmen. Blogs sind kleine Internet-Publikationen. Dieser komparierende Erkenntnismechanismus ist im ersten Moment sicherlich hilfreich, er hindert unseren Verstand aber oft genug, das große Bild zu sehen, zu begreifen, wie eine auf den ersten Blick kleine Neuerung, ein komplettes System verändern kann. [...]

Das Fatale an dieser Gleichsetzerei: Sie verstellt den Blick auf das Gesamtsystem. Sie beschreibt das Auto, aber nicht den Verkehr; nicht die Strukturen, die sich aus einer Innovation heraus gebildet haben oder noch bilden werden. Jedes Weblog ist nur Teil eines Ganzen.«

»Das Telefon wurde zunächst als Kommunikationsform in großen Wohnhäusern genutzt, um das Personal zu rufen. Aber es ist immer so: Jedes Medium wird zuerst einmal in der Funktion eines alten Mediums eingesetzt.« Marshall McLuhan.


Mobile Mucke

Wenn der Postmann dreimal klingelt: Mein iPod ist wieder zurück!
Nach langer Verhandlung mit der Versicherung ist nun auch der Schaden an meinem iPod ersetzt worden. Ersetzt im wahrsten Sinne des Wortes: Geliefert wurde ein niegelnagelneues Gerät. Incl. der Schutzhülle mit aufgedrucktem «Don’t steal Music».
Endlich wieder mit Hörspielen im Bett einschlafen :-)

Screenshot iPod-Aktualisierung

Der bittere Beigeschmack: Man ist echt gef***t, wenn der iPod ausserhalb der Garantie in die Binsen geht. Eine Pauschale für die Reparatur schlägt mit 270 Tacken zu buche. Dafür gibt’s fast einen neuen (mit neuer Garantie, versteht sich). Die bittere Pille bei Will-ich-sofort-haben-Produkten.


Planetopia und die Blogs

Ich habe die Sendung nicht wie geplant gesehen. Gott-sei-Dank, kann ich im Nachinein zu sagen. Die Redaktion Hilfstrupp von Planetopia hat wohl nicht nur schlecht recherchiert, sondern anscheinend gar nicht.

Bitte nachlesen bei den Hauptgeschädigten:

Spreeblick
Der Schockwellenreiter
Girl from Mars

Nachtrag: Wer es sich antuen will, hier gibt’s das Video des Beitrages. Ich brauch’ das nicht.


Termine

Drei Termine, für die noch Karten zu besorgen sind:

Arved Fuch: «Vom Feuer ins Eis»
07.02.2005 20.00 Uhr
Kiel, Schloß-Saal
www.arved-fuchs.de

Konrad Beikircher: «Zwischen Himmel un Ääd»
14.03.2005, 20.00 Uhr
Hamburg, Alma Hoppes Lustspielhaus
www.beikircher.de

Ingo Oschmann: «Wenn Sie lachen ist es Oschmann – Directors Cut»
10.04.2005, 20.00 Uhr
Kiel, Halle 400
www.ingo-oschmann.de


Schockwellenreiter goes TV-Blogging

Der Schockwellenreiter hatte Besuch vom Fernsehen, und ist am 16. Januar 2005 um 22:55 Uhr auf Sat 1 bei der ‘Wissens-Sendung’ Planetopia zu sehen. Das sind die mit dem legendären “Internet-Sicherheits-Experten” Peter Huth, welcher bereits mehrfach versehentlich tausende von Kundendaten und Passwörtern seiner Homepage bzw. seiner “Sicherheits”-Firma myChannel über Monate mehr oder minder frei zugänglich ins Netz gepustet hatte. Man darf also gespannt sein.

[via plasticthinking.org]

Den Kantel-Jörg lese ich ja nur über Umwege (wenn er woanders zitiert wird), trotz aller Sympathie für ihn. Das ist mir einfach zuviel Info pro Tag. Peter Huth ist ja generell eher zum Abschalten, trotzdem werde ich mir die Sendung ansehen.

Wer schon mal was von Jörg hören will: In der Sendung «Chaosradio 87 – Die Blogosphäre» des CCC war er mit zu Gast.


Letzte Kommentare

In der rechten Spalte findet ihr nun die letzten Kommentare, die gleich auf den entsprechenden Eintrag zeigen. Eine Benachrichtigung per Mail, wenn jemand auf den eigenen Kommentar ein Folgekommentar schreibt, kommt wohl irgendwann auch noch. In Wordpress 1.5 ist das wohl schon mit drinne, in der hier verwendeten Version 1.2 müsste man das dazubasteln.


Kiel – Wassereinbruch auf Traditionsschiff

Kiel (ots) – Am heutigen Tag drohte das in Kiel an der Museumsbrücke beheimatete Traditionsschiffes “Kieler Sprotte” am Liegeplatz zu sinken.

mehr


Katze oder Butter

Auf diesen Seiten wird das Problem behandelt, dass die Menschheit schon seit Millionen von Jahren beschäftigt. Es ist allseits bekannt, dass ein Butterbrot immer auf die Butterseite fällt, wenn man es fallen lässt(Murphys Gesetz). Ebenso ist es bekannt, dass Katzen immer auf die Füße fallen. Was passiert nun aber wenn man eine Katze auf dem Rücken mit Butter einschmiert bzw. ein Butterbrot an ihr befestigt?

Samt den Tipp zu SpOn mit Katzencontent von IT&W.

Von Kris kommt dieser Tipp zur Bildschirmreinigung (Flash)


Schlüsseltöne

Es gibt Anzeichen, dass die Keynote von Steve Jobs auf der Macworld 2005 in San Francisco nicht als Livestream übertragen wird. Offiziell gibt es von Apple gar nichts, weder eine Ankündigung noch eine Absage. Zum Vergleich: für die Keynote der MWSF 2004 wurde ca. einen Monat vorab die URL für den Stream von Apple veröffentlicht.
Schade. Wir hatten eigentlich vor, es uns bei gemütlich zu machen und den stotternden Stream gemeinsam zu folgen. Im letzten Jahr war das ein echter Spaß. Also werden wir wohl an diversen Live-Tickern hängen und evtl. «Die Silicon Valley Story» («Pirates of Silicon Valley») gucken.

– Update –
Es ist offiziell: Eine Aufzeichnung der Keynote wird man mit neun Stunden Verspätung sehen können. Sagt MySan.de.

Oder aber wir gucken uns eine andere aktuelle (nachträglich) Keynote an: Die zur Eröffnung der CES aus der letzten Woche. Microsoftchef Bill Gates lässt sich von Conan O’Brien betalken. Gaaanz lustig. In den auf Witz und extreme Lockerheit getrimmten 80 MInuten tendiert man zum Vorspulen oder Einschlafen. Dabei sollte man die galant überspielten Flops nicht verpassen:

  • 26″15: Bill versucht firsch aufgenomme Photos auf dem MS MediaCenter zu präsentieren. Die Anwendung reagiert nicht.
  • 29″10: Bill probiert erneut – leider immer noch keine Reaktion.
  • 33″20: Shawn Alexander schafft es, dass die Potos gezeigt werden (retuschierte Photos die Gates und O’Brien bei einem Besäufnis zeigen: «Bill got so drunk, he woke up with an Apple Computer»)
  • 44″00: Die Vorführung, wie man MSN über’s Internet programmiert fällt aus, da die Verbindung fehlschlägt.
  • 73″14: Das neue Spiel «Forca Motorsport» (noch Beta, kommt im April raus) bleibt mit einem Bluescreen hängen.

Ich habe mir wirklich die gesamte Show angeschaut. Jetzt bin ich mir sicher: Microsoft will nicht mich als Kunden, sondern pubertierende Gamer die über platte Witze lachen. Oder bin ich einfach schon so apple-verseucht, dass meine Wahrnehmung verzerrt ist (das berühmte Reality Distorsion Field, dass jeden Mac umgiebt)?

Also wenn – dann bin ich das gerne.


GMX mit Sicherheitsproblemen

Mario Sixtus berichtet, dass er auf Mails eines fremden Accounts zugreifen kann:

Kennt Ihr den Zustand, in dem man minutenlang nur aus einem fleischgewordenen “Häh?” besteht? Ich habe fünfmal alles nachgecheckt: mein Username, mein Passwort, aber fremde Mails. Absolut unglaublich. Testweise schickte ich von einem anonymen Webmail-Account eine Mail an Herrn W. (dessen Email-Adresse ich ja aus den Headern kannte). Ergebnis: drei Sekunden später traf die Nachricht auf meinem Kistchen ein. Ich hatte tatsächlich Realtime-Zugriff auf einen Kommunikationskanal eines mir fremden Menschen. Spooky!


Pimp dein Fahrrad

Auf MTV eben beim Zappen hängengeblieben. Die deutsche Version von Pimp your Ride.

Pimp mein Fahrrad Logo

«Da müssen richtig dicke Schlappen drauf»
«Wir machen eine Unberbodenbeleuchtung!»
«…und ne Fernbedienung für nen MP3-Player»

MTV sagt:

‘Pimp my Fahrrad’ (Pilot) ist die konsequente Antwort auf die MTV-Erfolgsshow ‘Pimp My Ride’. Es gibt nur ein paar kleine entscheidende Unterschiede: Bei ‘Pimp my Fahrrad’ werden keine Autos, sondern klapprige Drahtesel zu High-Tech getunten Feuerfahrrädern aufgemotzt! Durch die Sendung führt nicht der Rapper Xzibit, sondern der Hamburger Rapper “Das Bo”. Die Tuning-Experten sind nicht die kalifornischen Auto-Schrauber von “West Coast Custom”, sondern die Hamburger Fahrrad-Rocker vom “Juniors-Club”, genannt die: “Elbcoast Psycles”, die gekonntes Special-Tuning absolvieren: abnehmbare Tätowiermaschinen, MP3-Player mit ausklappbaren Boxen, Unterbodenbeleuchtung mit Fernbedienung, Rahmen mit Leopardenfellbezug, Totenkopfventilkappen, Reifen mit Flammenprofil oder Deko-Auspuff mit Qualmfunktion. Bitte Bo, ‘Pimp my Fahrrad’!

Im Flipbook gibt es jede Menge Fotos.

Chopperrad

Ich find’s witzig. Kommt anscheinend jeden Samstag. Die Website von MTV ist leider so furchtbar, dass mir nach kurzer Zeit echt schlecht wurde und ich keine Lust hatte weiter rumzusuchen.
«Danke MTV for pimping mein Fahrrad so geil.»


Dart

In Purfleet, England, finden zur Zeit die World Darts Championship der PDC (Professional Darts Corporation) statt. Im TV kann man auf DSF die Begegnungen verfolgen. Das mag vielleicht nicht für jeden so spannend sein, als Ex-Darter fesselt es mich jedoch ungemein. Mit achtzehn Kameras wird das Spektakel angenehm präsentiert. DSF hat jedoch anscheinend das Programm umgestellt und zeigt das Halbfinale und Finale nicht live sondern erst um 22:15 Uhr. Hmpf.

1989 oder 1990 habe ich in Trier im Textorium mit Freunden Dart gespielt. Wir hatten nur eine Scheibe (mittlerweile wird dort wohl gar kein Dart mehr gespielt). Zu fünft oder sechst haben wir uns dann auf die Suche nach einer besseren Trainingmöglichkeit gemacht. Im «Traveller Inn» haben wir dann den Club «DC Traveller Inn Trier» gegründet und in der EHM-Liga gespielt (Eifel-Hunsrück-Mosel). Den Club gibt’s leider nicht mehr, das Stammlokal hat auch dichtgemacht. Die Geschichtsseite der EHM hat zwischen 1994 und 2002 eine Lücke, ich weiss also auch nicht so recht, wie weit das Team noch gekommen ist.
In Göttingen habe ich dann bei «DC Shark Attack ‘94» gespielt. Zum Schluss immer weniger, da mein rechtes Handgelenk nach langen Arbeitstagen am Rechner abends beim Darten schmerzte. Ob es die Sharkys noch gibt weiss ich nicht mal, die Webseite des NDEV muckt zwischendurch rum. Ansonsten findet man nur noch ein paar Fragmente des Clubs im Netz.

Hier in Kiel kann man anscheinend nur in zwei Lockalen Steeldart spielen. Sagen zumindest die Websites www.steeldart-kiel.de (gerade nur über diesen «Mirror» zur erreichen) und die des Schleswig Holsteiner Dartverband: In der Erbse und Cafe Kreuzberg. Vielleicht schau’ ich ja mal da rein, wenn ich mein altes Set noch finde.

Schade, dass in den meisten Lokalen nur noch E-Dart gespielt wird. Habe ich ein paar mal probiert. Grusel. Plastik auf Plastik klingt doof, ist dazu noch teuer – und Kopfrechnen hält fit. Steel is real.


Seebeben Südasien

Information Overload. Im TV laufen auf N24, N-TV mittlerweile ausschliesslich Urlaubsfilme aus dem Katastrophengebiet in Südasien – als Dauerwiederholung. Ich möchte den Informationsgehalt dieser Filme gar nicht mal runterspielen. Er zeigt, wie plötzlich das Wasser kam und wie überrascht die Opfer waren und zeigt die Heftigkeit dieser Katastrophe viel deutlicher als reine Trümmerfelder.
Wenn man aber als Zuschauer nicht mehr unterscheiden kann, was aktuell ist und was eine Wiederholung gestern oder vorgestern ist, dann stumpft man doch einfach ab. Zumindest geht mir das so. Denkanstösse erhält man beim Lesen des Dossiers «Wir haben versagt!» der Zeit.

Also: TV ausschalten und spenden.